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Gesundheitsthemen | Podcast & Blog

Salutogenese – Wie Gesundheit entsteht


Was bedeutet eigentlich Gesundheit?

„Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“

So beschreibt es die Weltgesundheitsorganisation WHO (Quelle: Wikipedia)

Dieser Definition zufolge ist wohl kaum ein Mensch vollkommen gesund. Dennoch streben wir alle danach.

Wer also Gesundheit will, sollte wissen wie sie entsteht.

Die Salutogenese befasst sich genau mit diesen Fragen. Sie ist ein Modell nach dem israelischamerikanischen Medizinsoziologen Aaron Antonovsky.

(Salus (lat.) – Gesundheit, Wohlbefinden / Genesis (gr.) – Geburt; Entstehung. Die Wortbedeutung weist bereits darauf hin, dass Gesundheit eigentlich kein Zustand ist, sondern ein immer währender Prozess. Dabei spielt nicht nur unser Körper, sondern auch unser Geist und die Seele eine wichtige Rolle.

Solange wir leben bilden unser Körper, unser Geist und unsere Seele eine Einheit und die Befindlichkeit des einen beeinflusst immer auch die Befindlichkeiten der anderen Aspekte

Alle drei Aspekte wirken im lebendigen Austausch und ergänzen sich in einem stetigen Entwicklungsprozess und müssen deshalb bei allen Fragen zur Gesundheit immer im Gesamtkontext beachtet werden, sofern echte Heilung und nicht nur Unterdrückung von Symptomen anstrebt wird.

In welche Richtung die Entwicklung verläuft, hängt wiederum von vielen Faktoren ab. Hier kommen insbesondere Geist und Seele ins Spiel.

Ereignisse, die uns widerfahren, können wir immer auf verschiedene Arten aufnehmen und verarbeiten. Bei einem als negativ empfundenen Ereignis reagieren die einen mutlos, verzagt oder hilflos, die anderen lehnen sich auf, werden wütend, wieder andere laufen weg oder lenken sich ab, einige geraten in eine Sucht oder oder oder ...

Oder wir entscheiden uns für eine Lösung und nehmen das Ereignis als Herausforderung für unsere Entwicklung an. Die Art und Weise des Umgangs hat immer auch Konsequenzen für unseren Körper. Je nach Ausrichtung bekommen wir etwa Magen-, Kopf- oder Rückenschmerzen oder wir fühlen uns innerlich kraftvoll und vital.

Unser Körper verfügt über ein sehr kompliziert und vielschichtig angelegtes System, die Anforderungen des Alltags auszugleichen. Viele chemische und mechanische Vorgänge greifen ineinander, um in jeder Sekunde das Beste für unsere Gesundheit hervorzubringen.

Der Körper ist in der Lage enorme Belastungen zu kompensieren. Er kann längere Zeit mit weniger Nährstoffen auskommen, auch weniger Bewegung und Stress können bis zu einem gewissen Grad und über eine überschaubare Zeit ausbalanciert werden. Auf Dauer allerdings erschöpfen die Reserven und wir werden krank und entwickeln körperliche und/oder psychische Symptome. Bevor es zu Körpersymptomen kommt, ist meist im Vorfeld etwas geschehen, das uns aus der Balance gebracht hat. Neben allgemein bekannten Ursachen wie schlechte Ernährung, Bewegungs- und Schlafmangel (die übrigens für sich ebenfalls auf vorherige Dysbalancen hinweisen) kommen Dauerbelastungen wie z.B. Sorgen, Stress, Ängste, Ärgernisse, unterdrückte Gefühle und Bedürfnisse u.v.m. hinzu.

Daran erkennt jedeR leicht, dass unser Körper keine Maschine ist, die man einfach nur reparieren muss, an der man Ersatzteile austauschen muss, damit sie wieder funktioniert. Solange unser Körper beseelt ist, solange ist er lebendig und reagiert auf alle Reize der Umgebung ebenso wie auf die Impulse von Geist und Seele. Dabei umfasst der Geist nicht nur unseren Verstand, sondern unser gesamtes Denken, beispielsweise also auch unsere Fantasie.

Wir können uns wunderbare Dinge ausmalen, wir können analysieren, abwägen, vergleichen, uns ein Urteil (oder Vorurteil) bilden, Ideen schmieden und vieles mehr. Wir können uns aber auch Dinge schwarz malen und uns Angstszenarien vor Augen führen. Beides wirkt sich entsprechend auf unseren Körper aus. Der Köprer ist der materielle Teil unseres Seins, Geist und Seele bilden das Fundament unseres Seins, die Aspekte, die unseren innersten Wesenskern ausmachen. Sie sind beide immateriell. Wenn auch viele Menschen die Existenz der Seele anzweifeln, den Geist wird keiner leugnen.

Der Körper drückt aus, was uns im Innern bewegt
Krankheiten sind Hinweise auf Dysbalancen im Gesamtsystem, Hinweise auf Themen, um die wir uns kümmern sollten.

Alles nicht Materielle findet im materiellen Körper seinen Ausdruck. Schauen wir mit diesem Blick auf unseren Körper, haben wir ein wunderbares Werkzeug, an dem wir unseren Gesamtzustand ablesen können und über den wir Hinweise bekommen, in welche Richtung wir um unser selbst Willen korrigieren sollten.

Unser Körper ist immer unser Freund. „Die Seele weiß, der Geist ordnet, der Körper drückt aus.“ (unbekannt)

„Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.“ (Christian Morgenstern)

Was heißt das nun konkret?

Jedes körperliche Symptom hat eine bestimmte Qualität, einen bestimmten Ort und einen bestimmten Auslöser.

Es macht unbestritten einen Unterschied, ob ich beispielsweise an einem grippalen Infekt, einer Arteriosklerose, einem grauen Star, einer rheumatischen Erkrankung oder einer Krebserkrankung leide.

Manchmal sind Bakterien und Viren im Spiel, gegen die unser Abwehrsystem den Kampf aufnimmt (Beispiel Infekte). Manchmal sind Bereiche degeneriert und/oder zerstört (Beispiel Arthrose, Geschwüre). Beim Krebs kommt es zu ungehemmten bösartigen Wucherungen weil unser Abwehrsystem die fremdartigen Zellen nicht erkennt und eliminiert. Bei anderen Erkrankungen bilden sich schädigende Ablagerungen weil wir unserem Körper zu viel zugemutet haben, was er nicht verarbeiten kann (Beispiel Arteriosklerose). In wieder anderen Fällen richtet sich die Abwehr autoaggressiv gegen körpereigene Strukturen (Beispiel Rheuma, MS).

Auch der Ort des Geschehens sagt etwas über die Botschaft der Krankheit aus. Ist die Haut betroffen (Abgrenzung), der Bewegungsapparat (Beweglichkeit, Flexibilität), das Nervensystem (unser innerstes und empfindsamstes System, das alle Körperstrukturen vernetzt), das Verdauungssystem mit seinen entsprechenden Aufgaben usw.

So erhalten wir über die Art, die Schwere und den Ort wertvolle Hinweise, an welchen Ursachen wir arbeiten können, um die verloren gegangene Balance wieder herzustellen.

Insbesondere für chronische Leiden eröffnen sich darüber verblüffende Einsichten und Lösungsansätze. Meine eigenen Erfahrungen habe ich bei vielen Krebsbetroffenen sammeln können und durfte dabei miterleben, wie sich die Menschen veränderten, je näher sie sich selbst kamen und damit die eigentlichen Ursachen an die Wurzel packen konnten mit entsprechenden Wirkungen auf den Körper.

Die wichtigste Frage bei einer Erkrankung ist also nicht: „Wie kann ich die Krankheit bekämpfen?“, sondern „Was hat mein System aus dem Gleichgewicht gebracht?“ und vor allem „Was brauche ich, um Gesundheit herbeizuführen (Salutogenese)?“.

Damit sollen weder Medikamenten oder schulmedizinische Anwendungen pauschal verunglimpft werden. Aber bei der Auswahl sollten wir behutsam und vorsichtig sein und es sollte nie darum gehen, eine Störung einfach wegzudrücken. Sie wird sich sicher auf anderen Wegen Bahn brechen. Beispiel: Eine mögliche Verlagerung von Neurodermitis auf die Atmungsorgane mit der Folge von Asthma.

Heilung kann immer nur am Ganzen erfolgen
Wir erinnern uns, als Ganzes sind wir Wesen mit Geist und Seele, die im Körper ihren Ausdruck finden. Deshalb ist Heilung nur von innen heraus möglich, indem die Kräfte wieder frei kommen, die unsere Gesundheit generieren: unsere Selbstheilungskräfte. Der Weg dahin kann schwierig sein und viele Menschen sind sich dessen unsicher, weil wir es verlernt haben, unsere inneren Signale und Impulse wahrzunehmen geschweige denn ihnen zu vertrauen und zu folgen.

Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen damit Mut machen konnte und Lust, sich auf Ihre ureigene Reise der Salutogenese – also der Gesundung – aufzumachen. Es ist nicht immer der bequemste Weg, aber in jedem Fall ein Weg, der sich auszahlt und Ihr persönliches Wachstum und Ihre Gesundheit fördert.

Wenn Sie wirklich gesund werden oder bleiben wollen, suchen Sie sich bei Bedarf Hilfe und Begleitung,

  • die sich mit Ihnen gemeinsam und auf Augenhöhe aber mit Kompetenz und Sicherheit auf Ihren ganz individuellen Weg macht,
  • die Sie stützt und Ihnen die Stange hält, wenn Sie müde oder verunsichert sind,
  • die Ihnen nicht immer fertige Antworten liefert aber die richtigen Fragen stellt,
  • die sich Zeit nimmt und Ihnen spiegelt, was für Ihre Heilung wichtig ist und
  • die Ihnen hilft, die Zusammenhänge zu erkennen und eine tragfähige Entscheidung für etwaige medizinische Behandlungen zu treffen,
  • die Sie nicht bevormundet oder manipuliert, sondern informiert und vorurteilsfrei mit Ihnen ein Behandlungskonzept findet, welches Ihnen und nicht dem Behandler entspricht. Denn wenn Sie selbst hinter der Behandlung stehen und Vertrauen sowohl in die Behandlung als auch in den Behandler haben, wirkt sich dies positiv auf Ihre Genesung aus.

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